Nach 12 1/2 Stunden Flug von Buenos Aires nach Frankfurt und einer weiteren 1/2 Stunde von Frankfurt nach München kommen wir am Samstag kurz nach 17 Uhr in München an. Unsere Tochter Verena erwartet uns schon und fährt uns nach Hause. Heute ist unser erster Tag seit 7 Wochen, an dem wir mal nicht zum Tanzen gehen :-)
Sonntag, 14. September 2008
Wieder Zuhause - Sa., 13. Sep
Nach 12 1/2 Stunden Flug von Buenos Aires nach Frankfurt und einer weiteren 1/2 Stunde von Frankfurt nach München kommen wir am Samstag kurz nach 17 Uhr in München an. Unsere Tochter Verena erwartet uns schon und fährt uns nach Hause. Heute ist unser erster Tag seit 7 Wochen, an dem wir mal nicht zum Tanzen gehen :-)
Freitag, 12. September 2008
Villa Malcom - Do., 11. Sep
Heute Mittag waren wir noch einmal bei Rick und Alej in ihrem Haus in Palermo eingeladen, um uns von ihnen zu verabschieden. Die beiden besitzen dort im obersten Stockwerk einen großen Tanzraum, der ca. 30 qm groß ist und wenn man die Glastüren öffnet, kann man auf der Dachterrasse weitertanzen.
Abends in der Villa Malcom - auch hier wollten wir uns noch von einigen Leuten verabschieden - war dann für uns überraschend ein kostümiertes Tangofest. Dort trafen wir auch Henriette aus München, die jetzt für ein Jahr in Südamerika unterwegs sein wird und nun erst einmal in Buenos Aires bleibt. Vorgetanzt haben heute Silvio Grand und Mayra Galante, die einige sicher noch aus München kennen, da sie in diesem Jahr schon bei Laura unterrichtet hatten.
Eugenia feierte auch noch ihren Geburtstag nach, so dass es noch einen Geburtstagstango für sie mit verschiedenen Männern gab.
Das war unser letzter Abend in Buenos Aires. Wir hatten hier wieder eine sehr schöne Zeit. Morgen abend geht dann unser Flieger nach Deutschland und die Wirklichkeit hat uns wieder. Wir haben jetzt in den letzten 5 Jahren ca. ein halbes Jahr hier in Buenos Aires verbracht und jede Nacht in den Milongas getanzt.
Eugenia feierte auch noch ihren Geburtstag nach, so dass es noch einen Geburtstagstango für sie mit verschiedenen Männern gab.
Das war unser letzter Abend in Buenos Aires. Wir hatten hier wieder eine sehr schöne Zeit. Morgen abend geht dann unser Flieger nach Deutschland und die Wirklichkeit hat uns wieder. Wir haben jetzt in den letzten 5 Jahren ca. ein halbes Jahr hier in Buenos Aires verbracht und jede Nacht in den Milongas getanzt.
Donnerstag, 11. September 2008
Centro Region Leonesa - Mi., 10. Sep
Mittags sind wir wieder im Bien Porteño gewesen und trafen noch einmal Armando Orzuza, haben uns unterhalten und ein wenig getanzt. Armando wohnt und unterrichtet zur Zeit in Siena in der Toskana, würde aber gern wieder zurück nach Buenos Aires kommen.
Die Milonga im "Centro Region Leonesa" war dieses Mal ziemlich voll und es waren wie immer sehr viele gute Tänzer da. Abendessen gab es dann im Hermanns, das sich in der Armenia Ecke Güemes befindet - ein deutsches Restaurant, wo man auch Bockwurst und Sauerkraut als Spezialität bekommen kann. Wir hatten uns aber für ein Steak entschieden, denn deutsches Essen bekommen wir ab übermorgen wieder :-)
Mittwoch, 10. September 2008
Sentimental y Coqueta - Di., 9. Sep
Am Nachmittag sind wir in Palermo unterwegs gewesen. Palermo ist das Künstlerviertel von Buenos Aires und es gibt viele witzige, ausgefallene Geschäfte. Gegessen haben wir wieder in dem urigen Restaurant / Einkaufsladen an der Ecke von Guatemala und Serrano. Nun wissen wir auch den Namen: El Preferido de Palermo.
Um 20.00 Uhr waren wir dann im "Sentimental y Coqueta" in der Maipú 444. Die Milonga wird auch von Atilio Verón organisiert, der ebenfalls die Milonga organisiert, auf der wir gestern waren "Mi Refugio". Das war nun die beste Milonga, die wir besucht hatten. Supermusik von Carlos Rey und supergute Tänzer. Als wir kamen war es schon relativ voll und es kamen auch immer noch mehr Leute. Auf der relativ kleinen Tanzfläche waren teilweise mehr als 40 Paare. Bis ca. 22.30 Uhr war es wirklich sehr voll, aber dann wurden es merklich weniger TänzerInnen und um 0.30 Uhr schließt wohl auch diese Milonga. Atilio ist jedenfalls mit uns um kurz vor halb eins gegangen.
Dienstag, 9. September 2008
Bien Porteño y Mi Refugio - Mo., 8. Sep
Um 14.00 Uhr hatten wir einen Termin bei TangoModa gleich um die Ecke. Wir haben dort dann noch einige Sachen zum Mitnehmen ausgesucht.
Am frühen Abend sind wir dann noch ein letztes Mal in die "Mi Refugia" Milonga gefahren, die heute bis um kurz nach 21.00 Uhr nicht so voll war. Es waren vielleicht so ca. 100 TänzerInnen hier, und das ist für die Größe des Saales nicht besonders viel. Inzwischen werden wir hier auch schon von dem DJ, den Bedienungen, den Organisatoren und einer ganzen Reihe von Tangotänzern begrüßt - man trifft die gleichen Leute überall und immer wieder ...
Noch eine kleine Anmerkung zu DJs. Hier in Buenos Aires ist den meisten Tänzern die Musik viel wichtiger als der Ort. So folgen viele einfach ihren Lieblings DJs von einer Milonga zur anderen. Gefragte DJs sind z. B. Dany Borelli (Lo de Celia, Chiqué), der auch mein Favorit ist, Mario Orlando (Club Sunderland, Niño Bien) und Carlos Rey (Mi Refugio, Cachirulo), der gut aber viel zu laut auflegt. Die legen hier 7 Tage die Woche in verschiedenen Milongas auf - klassisch versteht sich. Tango Nuevo gibt es hier in den Milongas von Buenos Aires nicht mehr.
El Beso - So., 7. Sep
Das Wetter war heute auch nicht so toll - regnerisch und wieder kühler. Wir beschlossen, abends ins El Beso zum Tanzen zu gehen. Die Milonga fängt um 22 Uhr an, und wir hatten sie vom letzten Jahr noch sehr voll und touristisch in Erinnerung. Vor der Milonga waren wir dann noch im Unterricht, den Maria Plazaola gegeben hatte. Es gab dort ein paar sehr nette neue Anregungen, aber letztendlich wurde - wie fast überall - eine Schrittkombination gezeigt.
Die Erwartung in die anschließende Milonga war aufgrund der Erfahrungen des letzten Jahres gering. Rechts am Nebentisch von uns saßen Rosita und Pocho und links saßen Ricardo mit seiner Frau. Von Ricardo sollen wir eine Münchner Tanguera, mit der er jedesmal, wenn sie in BsAs ist, viel tanzt, sehr herzlich grüßen :-)). Es wurde dann zwar bis 1 Uhr schon noch recht voll, aber die ganze Zeit wurde sehr rücksichtsvoll getanzt. Die Tanzfläche im El Beso ist nicht sehr viel größer als die im El Duende und es waren dort bestimmt 40 Paare auf der Tanzfläche.
Ab 1 Uhr wurde es dann etwas ruhiger, viele Leute gingen und ein paar wenige neue kamen noch. El Flaco Dany mit Anhang machte sich ins Porteño y Bailarin auf und Tete tauchte auf. Tete hält nichts vom El Cabezeo. Wenn ihm die Musik gefällt und er Lust zu Tanzen hat, schnappt er sich einfach die Bedienung und tanzt mit ihr eine Runde. Er tanzt kreuz und quer durch die Milonga, allerdings ohne mit irgend jemanden zu kollidieren. Aber dann, nach fast 7 Stunden und vielen schönen Tangos im El Beso, haben wir uns um halb 3 nach Palermo aufgemacht.
Die Erwartung in die anschließende Milonga war aufgrund der Erfahrungen des letzten Jahres gering. Rechts am Nebentisch von uns saßen Rosita und Pocho und links saßen Ricardo mit seiner Frau. Von Ricardo sollen wir eine Münchner Tanguera, mit der er jedesmal, wenn sie in BsAs ist, viel tanzt, sehr herzlich grüßen :-)). Es wurde dann zwar bis 1 Uhr schon noch recht voll, aber die ganze Zeit wurde sehr rücksichtsvoll getanzt. Die Tanzfläche im El Beso ist nicht sehr viel größer als die im El Duende und es waren dort bestimmt 40 Paare auf der Tanzfläche.
Ab 1 Uhr wurde es dann etwas ruhiger, viele Leute gingen und ein paar wenige neue kamen noch. El Flaco Dany mit Anhang machte sich ins Porteño y Bailarin auf und Tete tauchte auf. Tete hält nichts vom El Cabezeo. Wenn ihm die Musik gefällt und er Lust zu Tanzen hat, schnappt er sich einfach die Bedienung und tanzt mit ihr eine Runde. Er tanzt kreuz und quer durch die Milonga, allerdings ohne mit irgend jemanden zu kollidieren. Aber dann, nach fast 7 Stunden und vielen schönen Tangos im El Beso, haben wir uns um halb 3 nach Palermo aufgemacht.
Sonntag, 7. September 2008
Cachirulo - Sa., 6. Sep
Also sind wir erst noch einen Kaffee trinken gegangen. Das Wetter ist heute nicht so toll gewesen - Nieselregen und kalt. Um 19 Uhr standen wir wieder vor der Tür und konnten nun endlich hinein. So um ca. halb 8 kam dann auch der DJ und es wurde nun auch Musik gespielt. Da wir in dieser Milonga das erste Mal waren, hatten wir natürlich auch wieder einen schlechten Sitzplatz bekommen - direkt neben der DJ-Empore - und das, obwohl den ganzen Abend lang noch einige Plätze frei blieben. Den Beschreibungen nach, sollen sich hier auch viele Touristen aufhalten. Das war heute jedenfalls nicht der Fall, es waren nur wenige Touristen hier. Zur Zeit ist übrigens Chan Park von TangoZen hier in Buenos Aires unterwegs. Wir trafen ihn schon in mehreren Milongas. Er wirbt hier auch für seinen Unterricht. Um 1 Uhr ging es dann für Buenos Aires-Verhältnisse recht früh in unser Apartment zurück, aber um diese Uhrzeit wurde es auch im Cachirulo schon merklich ruhiger und wie so oft, waren am Ende nur noch die sehr guten Tänzer dort.
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