Wer Buenos Aires wegen des Tangos besucht, sollte mindestens einmal Donnerstagabend im Niño Bien gewesen sein. Wir kennen inzwischen einige Buslinien und sind mit dem Colectivo 168 innerhalb von 20 Minuten im Niño Bien gewesen. Wir waren früh dort, so gegen 22:30 Uhr, und haben noch die letzten Minuten des Unterrichts von Graciela Gonzales mitbekommen. An unseren Tisch wurden noch 2 Argentinierinnen gesetzt. Eine stellte sich mit Alicia vor und die andere war Laura Eidis, die Besitzerin von TangoLeike - eine ziemlich schillernde Person in der Tangoszene von Buenos Aires. Beide waren auch sehr gute Tänzerinnen. Erst dachten wir, daß nicht so viel los sein würde, aber gegen 1 Uhr morgens war die Molonga dann wieder rappelvoll. So gegen halb 4 Uhr morgens waren wir dann im Taxi auf dem Heimweg. Zu dieser Zeit sollte man in dieser Gegend nun doch nicht unbedingt auf einen Bus warten ....
Freitag, 8. August 2008
Niño Bien - Do, 7. Aug
Wer Buenos Aires wegen des Tangos besucht, sollte mindestens einmal Donnerstagabend im Niño Bien gewesen sein. Wir kennen inzwischen einige Buslinien und sind mit dem Colectivo 168 innerhalb von 20 Minuten im Niño Bien gewesen. Wir waren früh dort, so gegen 22:30 Uhr, und haben noch die letzten Minuten des Unterrichts von Graciela Gonzales mitbekommen. An unseren Tisch wurden noch 2 Argentinierinnen gesetzt. Eine stellte sich mit Alicia vor und die andere war Laura Eidis, die Besitzerin von TangoLeike - eine ziemlich schillernde Person in der Tangoszene von Buenos Aires. Beide waren auch sehr gute Tänzerinnen. Erst dachten wir, daß nicht so viel los sein würde, aber gegen 1 Uhr morgens war die Molonga dann wieder rappelvoll. So gegen halb 4 Uhr morgens waren wir dann im Taxi auf dem Heimweg. Zu dieser Zeit sollte man in dieser Gegend nun doch nicht unbedingt auf einen Bus warten ....
Donnerstag, 7. August 2008
El Beso - Mi, 6. Aug
Abends waren wir das erste Mal in der Mittwochs-Milonga im El Beso. Sie war gut besucht und man konnte gut tanzen. Das mehr Touristen dort waren, konnte man an den Rückschrittgängern und Kreuz-und-Quer-Tänzern erkennen. Das Publikum - wie meistens - gemischt, d.h. sehr junge wie auch ältere Tänzer waren dort. Die Musikauswahl sehr schön klassisch.
Dienstag, 5. August 2008
Endlich schönes Wetter - Di, 5. Aug
Am Nachmittag waren wir auf der Avenida Corrientes unterwegs und wollten deshalb im DNI hineinschauen, gucken, wer von den Lehrern dort ist und einen Blick in den Shop werfen. Es war überraschend für uns von Ezequiel zu hören, das Hector und Silvina und auch Gonzalo und Mariel nicht mehr im DNI arbeiten.
Dort wurde uns ein Tisch zugewiesen, gleich neben einigen alten Bekannten, nämlich Hector, Silvina, Gonzalo, Mariel, Sebastian und Eujenia. Fernando und Vilma saßen auch nur einen Tisch weiter und Julio Balmaceda und Corina hatten wir auch tanzen gesehen. Graciela Gonzales trafen wir draußen beim Rauchen, als wir gegangen sind. An diesem Abend spielte das Orchester Color Tango live. Das Canning war zwar ganz gut besucht, aber wir hatten es in den vergangenen Jahren schon sehr viel voller erlebt. Im Moment sind in Buenos Aires anscheinend noch nicht so viele Touristen, was sich aber sicher in der nächsten Zeit ändern wird, wenn die Weltmeisterschaften hier starten.
Milonga Mi Refugio - Mo, 4. Aug
Am Montag war das Wetter recht ungemütlich, windig und kalt und später fing es noch an zu regnen.
Abends hatten wir uns mit Rick und Alej in der Milonga "Mi Refugio" zur "La Milonga de los Lunes" verabredet. Das ist der Ort, wo donnerstags das "Niño Bien" stattfindet. Diese Milonga fängt schon um 18:30 Uhr an und war zu Anfang recht leer. In den nächsten 2 Stunden füllte sich dann aber die Tanzfläche mehr und mehr, vor allem von älteren, bekannten Milongueros wie Ruben Harymbat oder Ismael El Jalil. Wir und eine Chinesin waren wohl die einzigen Touris.
So gegen 22 Uhr sind wir dann noch in die Postango Praktika gefahren. Martín Bel und Vanina Pérez waren dort und auch Federico Naveira und Ínes Muzzopappa, die den ganzen Abend miteinander rumgeschnäbelt haben. Wir waren sicherlich die Einzigen über 30. In dieser Praktika wurden ziemlich verrückte Sachen zu ausschließlich klassischer Musik und meistens in enger Tanzhaltung getanzt und getanzt hat jeder mit jedem.
Abends hatten wir uns mit Rick und Alej in der Milonga "Mi Refugio" zur "La Milonga de los Lunes" verabredet. Das ist der Ort, wo donnerstags das "Niño Bien" stattfindet. Diese Milonga fängt schon um 18:30 Uhr an und war zu Anfang recht leer. In den nächsten 2 Stunden füllte sich dann aber die Tanzfläche mehr und mehr, vor allem von älteren, bekannten Milongueros wie Ruben Harymbat oder Ismael El Jalil. Wir und eine Chinesin waren wohl die einzigen Touris.
So gegen 22 Uhr sind wir dann noch in die Postango Praktika gefahren. Martín Bel und Vanina Pérez waren dort und auch Federico Naveira und Ínes Muzzopappa, die den ganzen Abend miteinander rumgeschnäbelt haben. Wir waren sicherlich die Einzigen über 30. In dieser Praktika wurden ziemlich verrückte Sachen zu ausschließlich klassischer Musik und meistens in enger Tanzhaltung getanzt und getanzt hat jeder mit jedem.
Montag, 4. August 2008
Plaza Dorrego und La Milonguita - Sa, 3. Aug
Abends hatten wir uns mit Rick McGarrey und Alejandra Todaro im "La Milonguita" verabredet. Rick kennen bestimmt viele durch seine Webseite www.tangoandchaos.org, in der er seine sehr persönlichen Eindrücke und Erfahrungen mit dem argentinischen Tango in Buenos Aires beschreibt. Die beiden hatten noch Nestor Serra und Cristina, ein hier in Buenos Aires sehr bekanntes Milonguero Paar, mitgebracht. Man gut, daß ich seit über einem halben Jahr Spanischunterricht habe. Ich konnte mich so ein wenig mit Nestor und Cristina unterhalten, die beide ausschließlich Spanisch sprechen. An diesem Abend hatten wir mehr geredet als getanzt und sind dann auch noch zum Essen eingeladen worden. Das mit dem Tanzen wollen wir am Montag in der Milonga "Mi Refugio" nachholen. Rick und Alejandra wollen uns noch einige Milongas zeigen, in denen überwiegend Portenos tanzen gehen. Die vier sind allesamt supernett und wir verbrachten einen wunderschönen Abend miteinander.
Sonntag, 3. August 2008
Canning und La Viruta - Sa, 2. Aug
Gestern wollten wir eigentlich um 23 Uhr in den Salon Canning gehen, vorher noch ein paar Minuten ausruhen .... um 1:30 Uhr sind wir dann erst aufgewacht. Hier in BsAs ist das aber alles kein Problem, denn um diese Uhrzeit gibt es immer noch einige Möglichkeiten, um Tanzen zu gehen. So haben uns dann noch ins Canning aufgemacht - von unserem Apartment aus sind es nur ein paar Minuten zu Fuß. Die Milonga war dort schon fast am Ausklingen, aber immer noch gut besucht und die Tanzfläche - für Münchner Verhältnisse - voll. Um 3 Uhr entschlossen wir uns, noch ins La Viruta zu wechseln, sind vom Canning aus nur einige Minuten zu Fuß. Als wir dort ankamen, war es noch knallvoll und das Tanzniveau recht hoch. Das La Viruta scheint der Ort zu sein, wo viele professionellen Tänzer hingehen, wenn keine andere Location mehr geöffnet hat. Ab 5.00 Uhr gibt es hier Café mit frischen Media Lunas - unglaublich lecker! Auch um diese Uhrzeit ist hier noch sehr viel los, viele junge Leute, Tanzniveau immer noch sehr gut und um 6.00 Uhr schließt auch diese Milonga. Was wir im La Viruta nicht erwartet hatten - es wurde dort ausschließlich traditionelle Musik gespielt.
Samstag, 2. August 2008
Soho Tango in der Villa Malcom - Do, Jul 31
Donnerstagabend trafen wir uns mit Martín Bel und Vanina Pérez - siehe Pfeile. Wir waren in einem typisch argentinischen Restaurant, wo es Unmengen an Fleisch zu essen gab. Es war zwar sehr lecker, aber halt viel zu viel. Die beiden gehören zu einer Gruppe von jungen Tänzern des Studios Postango (postango.com/staff). Die beiden wollen Anfang nächsten Jahres eine Europatour machen - vielleicht kommen sie ja auch nach München. Nach dem Essen sind wir dann mit Martín und Vanina noch in die Villa Malcom zum Tanzen gegangen.Freitagabends veranstalten Blas Catrenau und Graciela López die Milonga "La Milonguita". Gespielt wird ausschließlich traditionelle Musik. Zu Anfang war es ziehmlich leer, aber ab 23 Uhr wurde es dann voll. Vorher waren Helga und ich noch lecker vegetarisch essen - ja auch das gibt es im Lande des Fleisches.
Gegenüber letztem Jahr ist wieder alles teurer geworden. Der Eintritt in die Milongas beträgt jetzt im Schnitt 15 Pesos (etwas über 3 Euro), Taxifahren kostet fast das Doppelte wie letztes Jahr. Wir fahren aber sowieso am Liebsten mit dem Colectivo (Bus). Das kostet 1 Peso pro Fahrt.
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